TV Bad Driburg ist vorzeitig Kreismeister


Vier Spieltage vor dem Ende der Kreismeisterschaft in der Altersstufe U14 offen hat die Vertretung des TV „Jahn“ Bad Driburg die Meisterschaft klargemacht. Die Mannschaft aus der Kurstadt blieb auch in ihrem neunten Saisonspiel ungeschlagen und kann nun rechnerisch von den anderen Teams in den restlichen Spielwochen nicht mehr von Platz eins vertrieben werden. Somit wiederholten die Driburger ihren Erfolg aus dem Vorjahr, denn auch in der letzten Saison standen sie am Ende ganz oben.

Das Meisterstück gelang dem Team um Coach Eric Kirsch mit Hilfe eines ungefährdeten 65:35-Heimspielerfolgs gegen den VfL Schlangen. Auch in den zuvor stattgefundenen acht Spielen wurde Bad Driburg selten gefordert. Am ehesten schafften es die Mannschaften aus Delbrück und Borchen den TV zu ärgern. Sie waren die einzigen Teams, die bisher am Ende mit einer einstelligen Differenz verloren. Alle anderen Partien des frischgebackenen Meisters waren vom Ergebnis deutlich. Höhepunkt in dieser Hinsicht war der 131:10-Kantersieg beim Detmolder TV zu Beginn der Meisterschaft.

Welches Team am Ende der Saison auf Rang zwei stehen wird, ist dagegen noch offen. Die besten Chancen besitzen der TV Salzkotten und die DJK Delbrück. Die Sälzer haben 10 Punkte auf ihrem Konto, Delbrück, bei einem Spiel weniger, 7. Hinzu kommt, dass Salzkotten den direkten Vergleich gegen Delbrück für sich entschieden hat und die Tatsache, dass sich Delbrück mit den Auswirkungen eines technischen Spielverlustes arrangieren muss. Dieser wurde fällig, nachdem Delbrück in Blomberg mit nicht spielberechtigten Spielern angetreten war.

Auf Platz vier rangiert momentan der Detmolder TV, der sechs Punkte vorweist, genauso viele wie der VfL Schlangen. Beide Mannschaften werden aber noch gegeneinander spielen.

Mit einem Punkt weniger auf dem Konto folgt der SC Borchen auf dem sechsten und damit vorletzten Platz. Zu Beginn bewies Borchen mit klaren Siegen gegen Salzkotten, Detmold und Schlangen, dass die Mannschaft durchaus zum Erreichen von höheren Zielen imstande ist, der technische Spielverlust aber in Blomberg wegen Nichtantritt brachte Borchen außer Tritt. Seitdem gab es drei Niederlagen in Folge.

Auf dem siebten und damit letzten Platz rangiert momentan der TV Blomberg. Auf dem Papier haben die Lipper schon zwei Siege verbucht, allerdings sind beide das Resultat von technischen Spielverlusten von gegnerischen Teams. Laut Trainer Cord Obenhausen nichts auf das man stolz sein könnte. Immerhin hatte Blomberg beim ersten Saisonspiel in Schlangen mit 27:31 nur knapp das Nachsehen und auch das Heimspiel gegen Detmold ging ebenfalls knapp verloren (37:41).

Zum Schluss sei noch eine Auflistung der zehn besten Korbjäger gestattet. Die Aufstellung zeigt die besten Punktesammler unter dem Kriterium der absolut erzielten Punkte, sowie auch unter der Zugrundelegung der durchschnittlichen Punkte pro Spiel.

Beste Korbjäger (absolut)

  Name Team Spiele Punkte
1 Wittmann, Tom TV Salzkotten 9 203
2 Dernbach, Benedict SC Borchen 6 187
3 Gravendyk, Matthias TV Salzkotten 8 156
4 Münker, Finn SC Borchen 6 128
5 Werschmann, Patrick TV Bad Driburg 6 125
6 Werschmann, Claudio TV Bad Driburg 7 122
7 Steffens, Jan Detmolder TV 4 122
8 Kononenko, Denys Detmolder TV 6 98
9 Moritzer, Julius VfL Schlangen 8 98
10 Kloeter, Julius DJK Delbrück 6 87

 

Beste Korbjäger (relativ)

  Name Team Punkte/Spiel
1 Dernbach, Benedict SC Borchen 31,2
2 Steffens, Jan Detmolder TV 30,5
3 Wittmann, Tom TV Salzkotten 22,6
4 Münker, Finn SC Borchen 21,3
5 Werschmann, Patrick TV Bad Driburg 20,8
6 Gravendyk, Matthias TV Salzkotten 19,5
7 Werschmann, Claudio TV Bad Driburg 17,5
8 Kononenko, Denys Detmolder TV 16,3
9 Kloeter, Julius DJK Delbrück 14,5
10 Hanusa, Manuel DJK Delbrück 13,2

 

Die U14-Meisterschaft ist ein gemischter Wettbewerb, d.h. es spielen sowohl Jungen als auch Mädchen mit. Das erfolgreichste Mädchen spielt in Bad Driburg und heißt Julia Schäfers. In Sachen Punkte kommt sie insgesamt auf 82 Zähler, bei einem Schnitt von 11,7 pro Spiel. Bad Driburg ist das Team mit dem höchsten Mädchenanteil im Kader. Nahezu die Hälfte der Spieler ist weiblich.

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