Allgemein Rückblick: Special Olympics Basketball

Rückblick: Special Olympics Basketball


Temperaturen von bis zu 40°C sorgen in diesem Jahr für eine Top-Urlaubsatmosphäre im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Warum nach Mallorca fliegen, wenn man Strand-Atmosphäre auch am Lippesee genießen kann? Der Sommer 2015 ist mit seinen hohen Temperaturen schon eine Besonderheit und wird wohl einen Platz im Guinness-Buch der Rekorde erhalten.

IMG_6321Für die sportbegeisterten Paderborner hielt dieser Sommer aber noch ein anderes sportliches Highlight bereit. So fanden vom 8. bis 10. Juni 2015 die erstem Special-Olympics-Landesspiele NRW, eine Veranstaltung für Athleten und Athletinnen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, statt. Neben den Disziplinen Boccia, Fußball, Golf, Judo, Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis gab es auch einen Basketball-Wettbewerb.

 

Das Teilnehmerfeld bestand aus fünf Mannschaften, die am ersten Turniertag nach dem Modus „Jeder-gegen-Jeden“ spielten. Die Spielzeit betrug 1x 8 Minuten durchlaufende Zeit. Dabei stand für alle Beteiligten (Athleten, Betreuer, Schiedsrichter, Organisatoren) nicht nur der Sport im Mittelpunkt, sondern auch die persönliche Einstellung zum Wettkampf im Sinne des olympischen Gedankens.

Heinz-Werner Schmunz (Landeskoordinator Basketball Special Olympics NRW), Gerrit Helling (Schiedsrichterwart Basketballkreis Paderborn) und die teilnehmenden Spieler blicken auf eine gelungene Veranstaltung zurück.

Am zweiten Tag wurden die Teams dann nach Spielstärke aufgeteilt. Während die beiden spielstärksten Mannschaften des Vortages ein langes Spiel (4x 10 Min.) austrugen, spielten die drei schwächeren Teams wieder „Jeder-gegen-Jeden“ (2x 10 Min.).

 Für die anwesenden Schiedsrichter stellten die zahlreichen, teilweise auch sehr knappen Spiele eine sehr angenehme Neu-Erfahrung dar. Die Spiele waren zwar häufig sehr von Emotionen geprägt, das „Sportsmanlike Behavior“ stand aber immer im Vordergrund; es gab keinerlei Konflikte, kein Gemecker und keine „bösen“ Fouls. „Ihr seid bei den Jungs angekommen“, lobte eine Trainerin den entspannten Umgang der Schiedsrichter mit den Spielbeteiligten. Ein größeres Kompliment als die Aussage „Ihr gehört jetzt dazu“ kann man als Schiedsrichter doch gar nicht bekommen.

Die Basketballer zeigten sich allesamt als äußerst faire Sportmänner, legten eine außerordentliche Freundlichkeit an den Tag und waren zum Teil von ihren Leistungen her auch gute Basketballer. Letztendlich wird es aber nur der Sommer 2015 ins Guinness-Buch der Rekorde schaffen.

Unfied

Bericht vom Landesverband NRW (hier)

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